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Interview des Monats Dezember

In der Interview- Serie für das Amtsblatt und die Internetseite führt die Gemeinde Vettweiß interessante Interviews mit Menschen aus dem Gemeindegebiet. Nun im Dezember führt vettweiss.de das monatliche Interview mit Herrn Christoph Koch, Inhaber der Adlerapotheke in Vettweiß. Hintergrund ist die Neueröffnung der Apotheke im Oberdorf an der Gereonstraße.
Christoph Koch

vettweiss.de: Herr Koch, Sie sind Inhaber der Adlerapotheke in Vettweiß. Seit wann sind Sie Apotheker?

Christoph Koch: Seit Ende 1994. Von 1989 bis 1993 habe ich in Bonn studiert, anschließend ein praktisches Jahr absolviert, u. a. im Klinikum Aachen. Mit dem bestandenen 3. Staatsexamen war ich dann fertiger Apotheker. 9 Jahre war ich fortan als angestellter Apotheker tätig, u. a in Düren und Jülich.

 

vettweiss.de: Sie kommen nicht aus dem Gemeindegebiet. Wo wohnen Sie und wie hat es Sie nach Vettweiß verschlagen?

Christoph Koch: Ich wohne im Stadtgebiet von Elsdorf, gut 20 Km von Vettweiß entfernt. Der Wunsch nach Selbstständigkeit war eigentlich immer vorhanden. Aber die Suche gestaltete sich schwierig. Und die Konkurrenzsituation in größeren Städten ist nicht unerheblich. Nach mehreren Anfragen bot mir meine Vorgängerin Frau Steinmann die Möglichkeit der Übernahme. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. 10 Jahre bin ich nun in Vettweiß tätig. Es ist mittlerweile wie eine zweite Heimat für mich geworden.

 

vettweiss.de: Mit den bisherigen Räumlichkeiten der alten Apotheke im Unterdorf und dem neuen Apothekengebäude treffen Welten aufeinander. Wie kam es zu diesem Schritt, sich oben neben den Verbrauchermärkten niederzulassen?

Christoph Koch: Die Idee, mich für die kommenden Jahre oder Jahrzehnte mit einer wesentlich moderneren Apotheke zu präsentieren und mich damit auch identifizieren zu wollen, war rasch vorhanden. Nun lag aber noch ein langer Weg vor mir. So habe ich zunächst genau die Entwicklung des Zentralortes beobachtet und nach einem passenden Grundstück Ausschau gehalten, was aber zunächst nicht von Erfolg gekrönt wurde. Die Ansiedlung der beiden Märkte gab den entscheidenden Impuls. Ein Traum wäre die Errichtung einer Abholschalter-Apotheke gewesen was aber baurechtlich leider nicht möglich war.

 

vettweiss.de: Woher kommt der Name „Adler Apotheke“ ?

Christoph Koch: Auf Grund von Hinweisen und alten Bonbon-Dosen vermute ich, dass es sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts um eine Filialapotheke der Adler Apotheke in Zülpich gehandelt hat. Genaueres weiß ich leider nicht. Aber vielleicht findet sich noch jemand, der durch Übermittlung von Informationen zur Aufklärung beitragen kann.

 

vettweiss.de: Wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie viele von ihnen kommen aus dem Gemeindegebiet?

Christoph Koch: Wir zählen mittlerweile über 10 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte in Teilzeit, von der angestellten Apothekerin über PTA’s und PKA‘s bis hin zu unseren Boten und der Raumpflegerin.

 

vettweiss.de: Warum haben Sie nur Frauen beschäftigt? Ist die Frau für das Berufsbild prädestiniert?

Christoph Koch: Ja, das Berufsbild ist sehr von Frauen geprägt. Generell sind Berufe im Gesundheitsbereich eine Frauen-Domäne, vom medizinischen Bereich im Krankenhaus und der Arztpraxis bis zur Apotheke. Der Anteil der Frauen im Studium der Pharmazie liegt bei ca. 75 Prozent.

 

vettweiss.de: Bilden Sie auch aus?

Christoph Koch: Ja, ich bilde regelmäßig aus. Über die 10 Jahre hatten wir immer eine Auszubildende zur pharmazeutisch kaufmännischen Angestellten (PKA). In Kürze wird die 3. Anwärterin fertig. In gut einem Jahre die vierte. Ich finde es als Arbeitgeber wichtig, nicht nur vom Wissen anderer zu profitieren, sondern die gewonnene Erfahrung auch weiter zu geben.

 

vettweiss.de: Welche Anforderungen werden heutzutage an eine moderne Apotheke gestellt?

Christoph Koch: Die Beratungsleistung ist nach wie vor unser wichtigstes Aufgabengebiet. Unser Gesundheitswesen ist sehr komplex und für viele von uns undurchschaubar. Darüber hinaus spielen Nebensortimente wie Ernährungsprodukte und Kosmetika zunehmend eine wichtigere Rolle. Schon lange ist auch das Anmessen von Kompressionstrümpfen für uns ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Dafür steht nun ein eigener Raum mit Liege zur Verfügung.

 

vettweiss.de: Letzte Frage: Wie stellen Sie sich die Zukunft für Ihre Apotheke vor?

Christoph Koch: Wir versuchen, unsere Service-Leistungen weiter auszubauen. Ich denke, dass dies dem Anspruch einer modernen Gesellschaft entspricht. So wollen wir versuchen, in Verbindung mit Ärzten und der Industrie Selbsthilfegruppen ins Leben zu rufen und somit neben der Apotheke und der Physiotherapie-Praxis von Frau Gratzfeld einem weiteren Gesundheitsbereich Raum und Platz in der Gereonstraße 135 zu geben. 

 

vettweiss.de: Herr Koch, vettweiss.de dankt Ihnen für das Interview und wünscht Ihnen und Ihrer Apotheke für die Zukunft alles Gute.


 
 
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