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Gemeinde Vettweiß

Bücherschrank

Öffentliche Büchertauschbörse vor dem Rathaus. Jedermann kann Bücher für andere hineinstellen oder nehmen.

Mitmenschen auf einfache Art und Weise zum Lesen anregen. Das ist die Idee, die hinter der Installation von öffentlichen Bücherschränken steckt. Die Bürger von Vettweiß können durch die Initiative von RWE Deutschland seit Mitte Dezember auch einen solchen Schrank nutzen. Er ist vor dem Rathaus in der Gereonstraße aufgestellt und wurde von Bürgermeister Josef Kranz und Kommunalbetreuer Walfried Heinen von RWE Deutschland eröffnet.

Der Bücherschrank ist 2,20 Meter hoch und 60 Zentimeter breit und hat damit Platz für ungefähr 250 Bücher. In die Regalfächer können die Bürgerinnen und Bürger ab sofort Bücher hineinstellen, die sie selbst nicht mehr benötigen, aber jemand anderem zur Verfügung stellen wollen. So findet der gelesene spannende Krimi oder auch das Kochbuch vielleicht bald einen neuen Leser. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt die Mitarbeiterin im Rathaus Karina Winkel. Sie kümmert sich und sieht nach dem Rechten. "Ein offener Bücherschrank, jederzeit zugänglich, mit Literatur für jedermann - das ist eine tolle Idee", sagt Bürgermeister Josef Kranz. "Der Bücherschrank ist ganz klar eine Bereicherung für unsere Gemeinde. Ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortschaften regen Gebrauch von diesem Angebot machen." Gemeinsam mit Vettweiß trägt RWE so zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der kulturellen Infrastruktur bei.

Der RWE Bücherschrank wird durch seine Stabilität und Wetterfestigkeit den ganz besonderen Anforderungen eines Stadtmöbels gerecht. Er wurde von dem Architekten Hans Jürgen Greve entwickelt. Bücherschränke gab es bisher meist nur in größeren deutschen Städten, das hat nun ein Ende. Neben Vettweiß hatten sich die Gemeinde Merzenich und die Stadt Nideggen um einen Bücherschrank beworben.

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