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Gemeinde Vettweiß

Eröffnung des Multifunktionsplatzes samt Kiss & Go Zone

Pünktlich mit Beginn des Schulstarts wurde jetzt in Vettweiß im Rahmen der Einweihung des Multifunktionsplatzes die Kiss & Go Zone an der Regenbogenschule frei gegeben. Neben politischen Vertretern und Mitarbeitern aus der Verwaltung begrüßte Bürgermeister Joachim Kunth auch die Rektorin der Grundschule, Alice Undorf. Außerdem war auch Bezirkspolizist, Stefan Faßbender, vor Ort, der sich „gleich am ersten Morgen mal ein Bild von der Situation“ machen wollte. Es dauerte nur wenige Minuten, da kamen bereits die ersten „Mama- und Papa Taxen“ angefahren. Im Gegensatz zu den Tagen vor den Weihnachtsferien, als noch Chaos auf den Straßen, gefährliche Wendemanöver, zugeparkte Busspuren und dazwischen lauter Kinder, zu registrieren waren, läuft hier nun alles gesittet und weit ab vom fließenden Verkehr. 

„Wir mussten unbedingt etwas tun und mit den Plänen für den Multifunktionsplatz kam somit die Idee der Kiss & Go Zone“, erklärte der Bürgermeister. Ab sofort sollen die Eltern dort ihre Schützlinge herauslassen und somit nur kurze Zeit in der Nähe des Schulhofes verweilen. Über eine Art Kreisverkehr kann der Platz dann wieder verlassen werden, ohne ein Verkehrschaos entstehen zu lassen. Den kurzen Restweg bis zum Schulgebäude schaffen die Kinder sicherlich auch ganz alleine.

Eines ist Bürgermeister Kunth aber noch wichtig: „Das hier Geschaffene dient der Sicherheit der Kinder und soll nicht dazu aufrufen, die Kinder mit dem PKW zu bringen. Um Selbstständigkeit im Straßenverkehr zu erlernen, ist für die Kinder der Schulweg zu Fuß, mit Fahrrad oder Bus die beste Alternative.“

Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Reepel entwickelte man eine Anlage, die keine Wünsche offenlässt. Neben der bereits erwähnten Kiss & Go Zone gibt es über 90 Stellplätze für PKW, einen schönen Gehweg samt Querungshilfe über die Gereonstraße und natürlich den großen Platz im Herzen der Multifunktionsanlage, der in erster Linie die KG Vettweiß freut, weil dort nämlich bald das riesengroße Festzelt eine noch größere Aufstellfläche findet und hoffentlich bald wieder tausende Karnevalisten beherbergen wird. 

Innerhalb von nur drei Monaten waren die Bauarbeiten dank der guten Arbeit von „Garten-, Landschafts- u. Sportplatzbau Weindorf“ abgeschlossen.

Die Maßnahme wurde zur Hälfte aus Bundesmitteln des GK-Rahmenplans  „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ sowie aus NRW-Landesmitteln finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 490.000 Euro. 

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