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Gemeinde Vettweiß

In Kelz wird ab sofort rund um die Uhr geblitzt

 Temposünder müssen jetzt blechen

 Endlich steht sie – die Radarsäule in Kelz. Bürgermeister Joachim Kunth kämpfte unermüdlich für die Genehmigung. Er erhielt jetzt endlich die Bestätigung, dass nur so für das Einhalten des Tempolimits gesorgt werden kann. Bislang ist dieses nämlich auf der L264 insbesondere in Höhe der Grundschule nicht eingehalten worden. Vor Jahren wurde auf Grund dessen bereits am Ortseingang eine Verkehrsinsel angebracht, die allerdings zahlreiche Verkehrsteilnehmer nicht daran hinderte, gleich nach der Verengung wieder ordentlich Gas zu geben. 

 Norbert Schiewe, Sachgebietsleiter beim Straßenverkehrsamt: „In jeder Woche war die Polizei im vergangenen Jahr in Kelz präsent. Dabei verhängte sie knapp 100 Verwarnungsgelder,  79 schriftliche Verwarnungen und 14 Bußgeldverfahren.“

Ab sofort wird jeden Tag 24 Stunden lang gemessen. Mit Schulbeginn können auch die Eltern aufatmen. Dass die Säule Wirkung zeigt, konnte gestern beim obligatorischen Pressetermin und der Aktivierung der Säule bereits festgestellt werden – es wurde ordentlich gebremst. Das Gerät ist allerdings auch nicht zu übersehen. Beinahe wie ein Turm ragt sie auf der Michaelstraße empor und macht schon am Ortseingang auf sich aufmerksam, „Und das ist auch gut so! Uns geht es nicht um Abzocke oder das Füllen der Kreiskasse, sondern nur um den Schutz der Kinder. Wenn wir schon einen einzigen Unfall vermeiden können, hat sich die Investition in die 30.000 Euro teure Säule bewährt“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. 

Jetzt ist es also offiziell: Es gilt Tempo 30! Allerdings nur tagsüber zwischen 6 und 19 Uhr. Zwischen 19 und 6 Uhr gilt dann Tempo 50. 

 
 Bürgermeister Joachim Kunth ist fürs Erste zufrieden und sieht es als „gut investiertes Geld für die Sicherheit unserer Kinder“, kämpft aber weiterhin für die geforderte Ortsumgehung und nutzte den Termin, um noch Mal bei Landrat und Straßenverkehrsamt nachzuhaken. Dabei setzte er auf die Aussage von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, der „versprochen hat, dass der Bau noch in seiner Amtszeit erfolgt“.

 

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