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Gemeinde Vettweiß

Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

das Jahrhunderthochwasser hat in Teilen auch unsere Gemeinde getroffen. Die Unwetterlage führte zu Überschwemmungen der Bachläufe. Der Dauerregen und die Niederschlagsmenge nahmen stetig zu. Die Folge waren vollgelaufene Keller und Erdgeschosswohnungen, unpassierbare Straßen, Kellerbrände sowie vereinzelt eingeschlossene Personen. Die kontinuierliche Absprache zwischen der Verwaltung (dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Gemeinde Vettweiß), der Feuerwehr, der Wasserversorger, dem Stromversorger sowie privaten Initiativen ermöglichte eine schnelle Reaktion und größtmögliche Handlungsfähigkeit auf die Ereignisse. So gelang es, viele Objekte zu schützen und den Gesamtschaden zu minimieren. Auch wenn wir im Vergleich zu den Nachbarkommunen halbwegs gut weggekommen sind, wird uns die Reparatur der entstandenen Beschädigungen noch eine Weile beschäftigen. 

Große Teile der Bundesländer Nordrheinwestfalen und Rheinland-Pfalz sind in einem nie dagewesenen Ausmaß überflutet worden. Der Katastrophenfall wurde ausgerufen, die Menschen befinden sich in einem Ausnahmezustand. Unzählige Wohngebiete sind hart getroffen, teilweise gänzlich zerstört. In dieser Heftigkeit hat das sicher niemand erwarten können. Unsere Betroffenheit gilt den Hochwasseropfern und ihren Angehörigen.

Viele haben ihr Hab und Gut verloren und müssen von Vorn anfangen. Auf die Flut folgt die Ungewissheit. In so einer schweren Zeit ist es umso wichtiger, die Hoffnung nicht zu verlieren. Hoffnung und Mut spendet vor allem die Welle der Hilfsbereitschaft. Überwältigend sind die Eindrücke von Nachbarschaftshilfe über Spenden jedweder Art bis hin zu Landwirten und Unternehmern, die mit schwerem Gerät anrücken und seit nunmehr Wochen Aufräumarbeiten leisten. 

Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Feuerwehr Vettweiß und alle Beteiligten, die unermüdlich im Dauereinsatz waren, und die dynamische Entwicklung beobachtet, gesteuert und über 150 Einsätze in kurzer Zeit koordiniert haben. 

Feuerwehr, Bundeswehr, Technisches Hilfswerk und Deutsches Rotes Kreuz haben einen hervorragende Arbeite geleistet. Die Hilfsbereitschaft war immens und die Motivation enorm. Es sind viele bilaterale Beziehungen entstanden die uns zeigen: „Gemeinsam schaffen wir das.“

Ihr Bürgermeister
Joachim Kunth

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