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Mit den „WhatsApp-News“ werden interessante Neuigkeiten der Gemeinde Vettweiß über den Messenger-Dienst WhatsApp direkt auf das Handy verschickt - kurz und aktuell.
 

Kulturtage ´19

 

Sprechstunde

... des Bürgermeisters finden jeweils donnerstags in der Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr statt. Gesprächstermine können aber auch zu jeder anderen Zeit vereinbart werden.



 

Gute Schule

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Projekte an Schulen werden in der Gemeinde Vettweiß gefördert!

 

Interview des Monats Mai

Andreas Esser mit Jacob

In der Interview- Serie für das Amtsblatt und die Internetseite führt die Gemeinde Vettweiß interessante Interviews mit Menschen aus dem Gemeindegebiet. Nun im Mai führt vettweiss.de das monatliche Interview mit Andreas Esser, einem „Helden des Alltags“.

 

vettweiss.de: Herr Esser, Sie sind Knochenmarkspender und haben einem damals 2-Jährigen vor etwa 7 Jahren mit Ihrer Spende das Leben gerettet. Was ist das für ein Gefühl?

Esser: Im ersten Augenblick denkt man nicht darüber nach, wem man mit seiner Spende hilft, sondern es ist eine Selbstverständlichkeit, einem kranken Menschen zu helfen. Als ich dann erfahren habe, dass es ein 2 Jahre alter Junge aus den USA ist, war ich erstaunt darüber, dass meine Spende an einen kleinen Jungen ging.

 

vettweiss.de: Ihr „genetischer Zwilling“, mit Namen Jacob, lebt in South Carolina in den USA. Waren Sie überrascht, dass Sie so weit weg helfen?

Esser: Ja. Im ersten Moment denkt man, dass es um einen Patienten in Deutschland geht. Danach dachte ich, dass es Deutsche seien, die in den USA leben.

 

vettweiss.de: Wie sind Sie damals zur Typisierung gekommen.

Esser: Ich bin im Jahre 2004 von der Grundausbildung (Bundeswehr) aus Eschweiler in die Stammeinheit nach Euskirchen versetzt worden. Ich saß dort mit einem älteren Oberstabsfeldwebel in einem Büro. Anfang 2005 fand dann in Mechernich eine Typisierungsaktion für den Sohn eines Bundeswehrkameraden statt. Das ganze Dezernat fuhr zu dieser Typisierung und ich habe mich dieser Fahrt angeschlossen, ohne überhaupt zu wissen, was dies bedeutet. In der Warteschlange zur Typisierung habe ich aus einem Infoblatt erfahren, was die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) überhaupt macht. In diesem Augenblick dachte ich nur, dass ich ja einer von vielen bin.

 

vettweiss.de: Sie waren seinerzeit erst ein halbes Jahr typisiert. Es ist äußerst ungewöhnlich, dass man so schnell einen passenden Spendenempfänger findet, oder?

Esser: Allerdings. Bei der Typisierung dachte ich noch, dass man bei so vielen Mitgliedern (die Zahl steigt von Jahr zu Jahr in die Höhe) vielleicht irgendwann mal einem helfen kann, aber nicht in so einem kurzen Zeitraum.

 

vettweiss.de: Andere warten ein Leben lang darauf, dass sie endlich helfen können. Halten Sie es für möglich, dass sie nochmal die Gelegenheit bekommen ein Leben zu retten?

Esser: Das ist eine gute Frage. Möglich ist alles und wenn ich die Entwicklung von Jacob so sehe, werde ich es auf jeden Fall wieder tun.

 

 

 

vettweiss.de: Ihr Knochenmark ist damals in Dresden entnommen worden. Ist die Klinik dort auf Knochenmarkspenden spezialisiert?

Esser: In der Zeit, wo ich gespendet habe ja. Inzwischen werden solche Entnahmen aber auch in Köln und mehreren Kliniken in Deutschland durchgeführt.

 

 

vettweiss.de: Haben Sie gezögert, ob Sie den Eingriff wirklich über sich ergehen lassen sollen?

Esser: Nein, zu keinem Zeitpunkt.

 

vettweiss.de: War die Entnahme schmerzhaft?

Esser: Überhaupt nicht. Das Knochenmark wird unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm entnommen. Es fühlt sich die ersten paar Tage so an, als wäre man von einem Pferd getreten worden. Die Menge, die ich gespendet habe, bildet sich nach 6 Monaten wieder nach.

 

vettweiss.de: Letztes Jahr haben Sie Jacob in den USA besucht. Wie war das erste Treffen?

Esser: Zuerst wurden wir am Flughafen von zwei Fernsehsendern „überfallen“. Wenn man die Bilder sieht, was  Jacob alles hat über sich ergehen lassen müssen, wie z.B. Chemo, etc., ist es bemerkenswert, wie aktiv er heute ist. Meine Freundin und ich haben in Amerika viel erlebt. Wenn man vor allem sieht, wie man durch einen kleinen Eingriff ein Leben retten kann, kann ich nur an jeden appellieren, sich unter www.dkms.de zu informieren.

 

vettweiss.de: Werden Sie ihn wieder sehen?

Esser: Ja. Sie wissen noch nicht, ob sie dieses Jahr nach Deutschland kommen können. Wir werden aber auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder in die USA fliegen.

 

vettweiss.de: Herr Esser, vettweiss.de dankt Ihnen für das wirklich sehr schöne Interview und wünscht Ihnen alles Gute.

 
 
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